vögeln in der Wüste…

Naturerlebnisse am Bogenfels - Barlowlerche

„Punch“ sollen Sie ihn genannt haben, den Geschäftsmann im Süden Namibias. Er hieß Barlow!
Ganz typisch für die sagenumwobene Diamantenwelt im Sperrgebiet, wo es um raue Schönheit, viel Champagner aber nichts zu trinken, zumindest nur wenig Wasser, und ums Geschäftemachen geht.

Es geht um einen Vogel, nicht wirklich ums vögeln, aber irgendwie sollt Ihr ja geweckt werden und zum Reisen animiert werden!

Die Barlowlerche ist wesentlich mehr als nur ein Halb-Endmit, für den sehr viele „Birder“ in die südliche Namib reisen. Wer die Barlowlerche sucht, findet ein Stück Namibia, welches für viele „normale“ Touristen verborgen bleibt. Yep, wir gehen sogar noch einen Schritt weiter bei Leaflove und teilen diesen Wundervogel in DREI auf und gehen auf die Jagd… nach Erlebnissen.

die Unterart Calendulauda barlowi barlowi lebt in der Lüderitzbuchter Gegend…

und wer hier auf die Suche geht, findet Wolfsmilchgewächse verschiedenster Art, sehr viel Geschichte, fast schon zu viel, farbenfrohe Geologie mit speicherkartenfüllenden Weiten und touristenleere Geisterstädte.

nein, das ist nicht Calendulauda barlowi cavei, aber ich fahre sehr gern mit Euch noch tiefer in den Süden…

Calendula ist ein Hauptwort der Weisen wohl aus dem Verb caleo abgeleitet und bedeutet „ich bin warm“ eher „glühend“ und das soll auf die feurige Farbe des Kopfes deuten… sehr schöner Gattungsname!

das ist Calendulauda barlowi patae und wohl unsere Lieblingslerche, denn diese lebt dort, wo ein Fels Dir den Atem raubt und die schwarzen Fischer mit roten Lippen leben…

Der Bogenfels ist der Hammer… allein die Fahrt zum Bogenfels ist ein Abenteuer mit optischen Höhepunkten in abwechslungsreichster Form. Hier trifft man auch auf noch „echte“ Geisterstädte und darf mit Glück auch eine braune Hyäne oder die weniger charmanten Schabrackenschakale bewundern. Wer hier versucht in dieser windigen unwirtlich-jedoch-wunderschönen Gegend auch nur annähernd alle Pflanzen/Sukkulenten zu fotografieren, wird sich total überfordert finden. Die Diversität kennt auch hier keine Grenzen.

dann der Bogenfels… wer den noch nicht gesehen hat ist arm dran!

bis dann, wir zeigen’s Euch,

albert

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