der Namib Rand, „dig deeper“…

Oryx im Namib Rand Naturschutzgebiet

Leaflove Safari setzt auf naturkundliche Erlebnisse und den tieferen Blick in die „fauna-happenings“.

Hier das Zitat, bzw. Feedback, eine unserer letzten Gäste: „Die Gamedrives waren einfach der Hammer! Stundenlang Biologieunterricht vom Feinsten – der Aufenthalt auf Wolwedans ist unbedingt was für Leute, die sich für die Natur interessieren, die bereit sind, sich Zeit zu nehmen für ein Thema, die gerne was lernen über Tiere, die man normalerweise nicht zu sehen bekommt. Man spürte immer, dass da eine Idee dahintersteckt, die alle Leute der Lodge mit Leben erfüllen: Tiefes Wissen und Interesse an der Flora und Fauna der Wüste, der unbedingte Wille, dieses Wissen weiterzugeben und diese unglaubliche Natur zu beschützen.

Und… Es dem Gast so interessant und schön wie möglich zu machen! Vielleicht muss man es so sehen: Wer einfach luxuriös wohnen und mal ein paar Oryxe in den Dünen fotografieren möchte – für den ist Wolwedans zu schade. Der hat hier nix verloren. Hier sollten nur Menschen herkommen, die sich wirklich interessieren für die Landschaft und ihre pflanzlichen und tierischen Bewohner.“

Pirschfahrt im Namib Rand
Der Namib Rand ist landschaftlich atemberaubend schön und unsere Gäste werden mit der ständig wechselnden Bühne fotografisch geradezu überwältigt!
Dünenfahrt im Namib Rand Naturreservat
bei einer Größe von über 215 000 ha gibt es zahlreiche Möglichkeiten dieses faszinierende Gebiet zu erkunden, dabei kann man während eines kurzen Spaziergangs durch die Dünen schon allerhand lebendes Faszinum entdecken.

Ruth meinte: „Das Namib Rand Nature Reserve ist etwas wirklich Besonderes! Das größte private Naturreservat im südlichen Afrika! Schon die Geschichte seiner Entstehung ist toll! Dass zwei Männer, Albi & Stephan Brückner, alle Farmen der Gegend kaufen, alle Zäune abmontieren lassen und damit ein Paradies für die gesamte Wüstenfauna schaffen ist einfach fantastisch! Ein so riesiges Gebiet aus der Farmerei herauszulösen und der Natur zurückzugeben… Und man merkt es sogar als einfacher Tourist!! So viel Leben wie dort, gabs nicht oft im Süden; allein die Unmengen an Vögeln, die dort herumflogen…

Auch die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft – richtig, richtig großartig! Das Buch ist wirklich Klasse! Sowas MUSS man unterstützen! Ich habe fast alles erst gelesen, als wir wieder zuhause waren, in dem Buch, das Roland im Laden der Lodge gekauft hat.

Diese Story muss man besser verkaufen, finde ich. Das muss man VORHER alles gesagt bekommen, damit man es SIEHT, wenn man ankommt. (keine Zäune z.B., die Feenkreise als Finanzierungsinstrument etc. etc.); damit man neugierig wird auf das, was so ein Einzelner da fertiggebracht hat“.

Dünenlerche
Für Birder und Naturkundler ist jede Fahrt mit Leaflove eh ein tieferes Entdeckungserlebnis, aber die Dünenlerche in dieser phantastischen Landschaft balzen und singen zu sehen bleibt nur unseren Gästen reserviert… ob die Lerche das weiss? Die Dünenlerche ist hier keinesfalls selten, aber sie zu finden braucht etwas Fingerspitzengefühl und Erfahrung was „die mit dem roten Mäntelchen“ auch gern frisst.
Ludwigstrappe
Auch die Ludwigstrappe ist ein „Namibian Special“ durch Ihre westliche Wüstenverbreitung und ihrem Status als fast endemisch in Namibia. Fernglas hoch und Farben bewundern…
Wolwedans Dunes Lodge
Die Anlage der Lodge ist sehr, sehr schön. Mitten in der Wüste. Wer ein Häuschen ganz hinten bewohnt, muss ein wenig länger über Holzpfade laufen bis zum Haupthaus oder ein paar Minuten durch den Sand. Alle Angestellten sind überaus freundlich und zugewandt.
Falbkatze bei Wolwedans
Wir entdeckten diese wenig scheue Falbkatze auf einer kurzen Wanderung… leider bei untergehender Sonne
Bitis caudalis
Nur durch Zufall darf man als Wüstengast eine gehörnte Puffotter bewundern. Bitis caudalis ist äusserst gut getarnt und versteckt sich zudem noch sehr gut zwischen den Grasbüscheln im Sande. Keine Angst, wer nicht barfüssig geht bekommt auch keine brennenden Füsse…
Solifugidae
Wie oft schon bereiste ich diese Gegend und fand gar noch nie ein solch prachtvolles Exemplar einer Walzenspinne der Familie Solifugidae
Codon royenii
Blüht die Codon royenii, wie der Afrikaaner sagt: „suikerkelkie“, macht sich eine Wildbiene sofort an das seltene Süß.

dieser Beitrag ist eigentlich wegen einer ganz simplen Frage an Ruth entstanden. Ich wollte lediglich wissen, ob ein Besuch am Sossusvlei wohl ausreichen würde die Dünen zu erleben und ob der Namib Rand wohl wirklich das angebliche MUSS ist.

Darauf kam:“Vergleich zum Sossusvlei: Dort will jeder nur die höchsten Dünen der Welt sehen. Wie wenn man eine Burg, Kathedrale oder die Zugspitze mal gesehen haben möchte. Fotomotive kennt jeder von unzähligen Postkarten. Sossusvlei ist ein Muss für jeden Namibiatouristen, auch den, der die große Busrundreise für 2000 Euro macht. Wolwedans ist was für Genießer und für Interessierte Leute“!

Fazit: Leaflove Safari freut sich, dass es diese Paradiese noch gibt. Das Dünenerlebnis am Sossusvlei ist eine sehr überlaufene Abhandlung im wahrsten Sinne des Wortes geworden. Wer mehr sehen will bucht am besten eine Reise bei uns, denn da gehts wenigstens zusätzlich in den Namib Rand.

Wie gesagt… „dig deeper“

Euer albert

Ein Gedanke zu “der Namib Rand, „dig deeper“…

  1. Mein lieber Albert
    Ja! Du hast vollkommen recht! Der Namib Rand ist unbeschreiblich schön! Wer das glückverheissende Gen in sich hat, die Schönheit dieser einmaligen Landschaft mit allen Sinnen erleben und fühlen zu können, wird überwältigt sein. Jedenfalls ist es mir/uns so ergangen. Wolwedans ist einmalig und bleibt unvergessen!
    Herzliche Grüsse
    Hans Ueli

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