Platon und die Bienen…

Death's-head hawk Moth, Totenkopfmotte

„Wenn die Guten nicht kämpfen, siegen die Schlechten“…

…kam mir in den Sinn als ich die Totenkopf Motte, Acheronia atropos, auf der Fieberakazie sitzen sah.
Der Süden Namibias knechtet seine Bewohner, ob Mensch oder Tier, denn auf die paradiesischen Regenjahre folgen systematisch natürlich gnadenlose Dürreperioden. Jahre in denen fast alles stirbt und man als nichtiger Mensch kaum noch an eine Erholung des Lebens glauben könnte.

So haben sich Bienen in unserem Eulenkasten eingenistet. Wir wissen wie wertvoll Bienen sind. Bienen sind Hoffnung, Bienen sind der Prototyp jeglicher Positivität, denn wo Bienen sind ist Leben, und wir Südenbewohner klammern an diesen „Zeichen der Natur“.

Unsere Gäste bekommen gern Raubtiere zu sehen und geniessen die kontrastreichen Landschaftsbilder des Südens. Mit Glück zeigen wir ihnen auch diese Totenkopfmotte, welche eine faszinierende Vorliebe für Honig hat.
Imker mögen diesen Honigdieb nicht!
Diese Motten können „quiecken“. Dies mag eine Abwehr sein, könnte aber auch das Quiecken der Bienenkönigin imitieren. Die Bienenkönigin quieckt und das Volk verharrt ganz still… könnte es sein, dass die Totenkopfmotte just quieckt um einfachen Zugang in die Speisekammer zu bekommen?

Ich würde gern behaupten dass auch ein solches Raubtier einen touristischen Wert hat 🙂

Oleandermotte / Daphnis nerii

Sympatischer ist die Oleandermotte. Der Oleander / Rosenlorbeer ist ein hochgiftiges Gewächs der Hundsgiftgewächse. In den Gärten der Farmen Namibias sind Oleander gern gepflanzt worden, da sie extrem wetterfest sind und wunderschön blühen. Der Oleandermotte, Daphnis nerii, macht das Gift nichts aus und sie ernährt sich genüsslich von den lederigen Blättern dieser Pflanze.

Beide heute vorgestellten Motten sind große Motten, geschätzt sind die Motten auf den Bildern ca. 8 cm lang.

Lernen Sie den Süden Namibias intensiv auf der Farmlife, Sweet & South Reise kennen. Da wir zur Zeit grandiose Niederschläge im Süden erleben, wird Namibia sich ab Februar wunderschön und angenehm zeigen… genau die richtige Zeit für den Süden!

bis die Tage, albert

2 Kommentare zu “Platon und die Bienen…

  1. Ein schöner Bericht, ja die Insektenwelt ist riesig und noch sehr unbekannt.
    Sind sie doch für das gesamte Ökosystem eine Schlüsselrolle.
    Daher ist es wichtig sich auch aufmerksam diesen Bewohnern unseres Planeten zu widmen.

    Danke für die Info.
    Eine gute Zeit und bleibt gesund.
    Gruß Bernhard

  2. Hallo,
    da kann ich meinem Vorkomentator nur zustimmen.
    Die Insektenwelt und sogar die noch kleine “ Tiere “ -Viren -Corona- bestimmen z.Z. unser Leben.

    Viele Grüße
    Siegfried

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